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Erfolg durch Wandel – Amazon passt seine Geschäftsmodelle fortwährend an

Bei der Planung des eigenen Unternehmens sollten alle möglichen Ertragsquellen bedacht werden. Ein ausgefeilter Businessplan dient dabei als Analyseinstrument.

 

Geschäftsmodelle regelmäßig prüfen und anpassen

Geschäftsmodelle können höchst unterschiedlich ausgerichtet sein: Vom auf ein Produkt bzw. eine  Verkaufsquelle ausgerichteten Kleinstunternehmen bis hin zu einem Konzern mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen für unterschiedliche Unternehmensbereiche.

Das Geschäftsmodell als Leitlinie

Geschäftsmodelle beschreiben, auf welche Art und Weise ein Unternehmen Umsätze und  Gewinne erwirtschaftet. Anhand verschiedener Schlüsselkomponenten kann der Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens plausibel gemacht werden. Für notwendige Gespräche mit Dritten, z.B. Investoren, ist das detaillierte Geschäftsmodell unverzichtbar.

Erfolg durch Wandel – Amazon macht es vor

Dabei ist das Geschäftsmodell stetigem Wandel unterworfen.

So hat sich Amazon vom Online-Buchhändler über ein Vollsortiment-Versandhandelsunternehmen zu einem komplexen Online-Marktplatz entwickelt. Amazon ist es zusätzlich gelungen, mit dem eBook-Reader Kindle ein Produkt und einen Service anzubieten, der viele Stufen der Wertschöpfung abdeckt. Und ist dabei noch ganz nebenbei Marktführer bei den eBook-Readern.

Es ist nun spannend zu beobachten, wie der neueste Coup von Amazon-Gründer Jeff Bezos, der Kauf der renommierten Tageszeitung Washington Post, zu Anpassungen im Geschäftsmodell führen wird.

Kunden- und Partnernutzen sind wichtige Kriterien

Amazon hat es verstanden, flexibel und entschieden Kundenwünsche und Nutzerentwicklungen zu analysieren und unmittelbar in Produkte und Services umzusetzen. Die wichtigsten Komponenten dabei sind

  • das Nutzenversprechen,
  • die Architektur der Wertschöpfung und
  • das Ertragsmodell.

Konkret bedeutet dies: Welchen Nutzen habe ich als Unternehmer, haben meine Kunden oder mögliche Partnerunternehmen aus der geschäftlichen Verbindung? In welcher Konfiguration wird die Leistung erstellt und auf welchen Märkten biete ich diese letztlich an? Nicht zuletzt ist aber auch das Ertragsmodell relevant, also die Fragen, wodurch man überhaupt sein Geld verdient, und aus welchen Quellen dieses generiert wird.

Business-Modell als Analyseinstrument

Business-Modelle können dabei einzelne Firmen aber auch ganze Branchen oder Geschäftszweige beschreiben. Demnach ist ein Geschäftsmodell auch keine Strategie, an die sich eine Firma sklavisch halten muss.

Und: Unternehmen wie Amazon, die sich regelmäßig neu erfinden und entschlossen neue Geschäftsfelder eröffnen, sind erfolgreich.

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Autor: Ramona Schittenhelm

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1 Kommentar
  • Herr André on 23. September 2014

    Amazon ist wirklich ein Beispiel der modernen Unternehmensführung. Jeff Bezos erkennt aktuelle Trends frühzeitig und entwickelt geschickt Geschäftsmodelle drumherum. Aktuelles Beispiel ist der Einstieg ins Video-On-Demand Geschäft mit Amazon Instant Video. Meiner Meinung nach pflegen aber viel zu wenige (Software) Unternehmen diesen Führungsstil. Demnach müssen sie sich aber nicht wundern, wenn es ihnen in einigen Jahren rapide schlechter geht. Schaffen es Unternehmen wie z.B. Twitter in den nächsten Jahren nicht, ihr Geschäftsmodell zu überarbeiten oder neue Geschäftsfelder zu erschließen, sind die Arbeitsplätze im Unternehmen nicht langfristig gesichert.

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