neueBeratung

Visualisieren fördert die Kreativität und macht Ideen greifbar – Auszug aus dem Design Thinking Handbuch „Wo ist das Problem?“

„Ich höre und vergesse, ich sehe und erinnere, ich tue und verstehe“ (Konfuzius) Probleme bildlich darstellen, Ideen als Prototyp verwirklichen und Situationen als Rollenspiel ans Licht bringen – mit dem Visualisieren wird aus dem „Design Thinking“ ein „Design Doing“. Und Spaß macht es auch noch.

Einordnung & Anwendungsbereiche

Die Methodik der Visualisierung findet in der Geschäftswelt in vielen Bereichen Anwendung (zum Beispiel beim Präsentieren und Moderieren) und wird daher auch als „Querschnittswissenschaft“ bezeichnet. Aufgrund dieser Funktion kann das Visualisieren beim interdisziplinären Ansatz von Design Thinking seine volle Wirkungskraft erzielen. Es bindet dabei zum Beispiel künstlerische, kommunikative, journalistische und psychologische Elemente mit ein.

Ein Blick in den Duden verrät, dass sich das Wort „visualisieren“ aus dem Lateinischen ableiten und mit „zum Sehen gehörend“ interpretieren lässt. Doch es steckt mehr dahinter: Visualisieren im Kontext von Design Thinking ist in erster Linie die Transformation von komplexen Inhalten in leicht verständliche Formen.

Ziele des Visualisierens

Visualisieren ist eng verknüpft mit den Zielen, die damit erreicht werden sollen: Verständnis schaffen, Erinnerung festigen und Unterhaltung fördern.

Techniken zur gelungenen Visualisierung sind zum Beispiel die Nutzung von Symbolen oder das Verwenden von Farben.

Zur Erfassung von Gedanken und deren Zusammenhängen können Mind Maps genutzt werden. Sie helfen zum Beispiel bei der Planung von einzelnen Tagen, Arbeitspaketen oder ganzen Projektmodulen. Im Internet finden sich zahlreiche nützliche und kostenlose Tools, die den Arbeitsalltag erleichtern. Ebenso können Mind Maps in Workshops erstellt und auf Flipcharts visualisiert werden.

Auch beim Visualisieren fließen die anderen Grundprinzipien des Design Thinking ein: Ein erster Versuch der Umsetzung liefert schnell Erkennt-nisse darüber, was noch nicht stimmt und fördert den Kreativprozess (mehr „Do“ als „Think“).

Visualisierung aus Beratersicht

Ideen sind durch jahrelange Erfahrung in den Köpfen der Mitarbeiter präsent und werden durch externe Unterstützung dokumentiert und strukturiert. So kann aus dem Erfahrungsschatz als Rohdiamant ein greifbares und transparentes Konzept entwickelt werden.

Das Prinzip der Visualisierung ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor im Design Thinking und kann darüber hinaus auch von der Methodik losgelöst im Alltag verwendet werden.

Der Spruch „Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte“ vereinfacht die Thematik auf drastische Weise, doch es steckt insofern viel Wahrheit dahinter, als dass Bilder einen großen Beitrag zum Verständnis von komplexen Inhal-ten liefern und zum Beispiel im Bereich des Design Thinking Probleme veranschaulicht und die Kreativität der Teilnehmer gefördert werden können.

Interessieren Sie sich für unsere Expertise im Bereich Design Thinking? Hier gelangen Sie zu unserem Angebot.

Dieser Artikel ist ein verkürzter Auszug aus dem Buch „Wo ist das Problem?“

Autor: Dustin Dotzler, Design Thinking Experte

  • Pin It

Hinterlassen Sie eine Antwort

Wir machen Unternehmen erfolgreicher und zukunftssicher!

  • Pin It