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Die Zukunft von mobilen Bezahlsystemen liegt in ihrer Einfachheit

Der Handel liebt Bargeld als einfaches und vor allem kostengünstiges Zahlungsmittel. Mobile-Payment-Lösungen müssen deshalb unkompliziert sein, ohne hohe Kosten im Verhältnis zum Umsatz zu verursachen. Intelligente Lösungen erfüllen diese Bedingungen und erbringen für Händler und Kunde Mehrwert.

 

Kommunikation mit Kunden und Händlern bringt Zusatznutzen

Das kostengünstigste Zahlungsmittel für den Handel ist immer noch das Bargeld. Kartenzahlungen sind dagegen ein notwendiges, mit Kosten verbundenes Übel. Moderne Mobile-Payment-Lösungen müssen deshalb den ganz besonderen Nutzen schaffen, um akzeptiert zu werden. Denn das Bezahlen am Point of Sale funktioniert mit bestehenden Systemen doch eigentlich bestens.

Der Nutzen neuer Payment-Methoden für den stationären Handel hängt in erster Linie von der Umsatzveränderung ab, die ein Service abzüglich Gebühren, Retourenquote, Risiken und Auszahlungszeitpunkte einbringt. Erforderlich ist aber, zukünftig zum Beispiel auch die Bereitstellung von Zusatzinformationen, wie Kunden es inzwischen aus dem Internet gewohnt sind.

Herkömmliche Mobile-Payment-Systeme wie „In App Payment“ oder „Wallet“ arbeiten im Hintergrund weiterhin mit den klassischen Karten als eigentlichem Zahlungsmittel und können zusätzliche Services nicht leisten.

Neuere Lösungen wie die kostenlose Mobile-Payment-App „Paysmart“ der Deutsche Post DHL nutzen hingegen die Vorteile des Lastschriftverfahrens. Eine weitere Besonderheit: Sie ermöglicht dem Handel eine Promotion per Push-Nachrichten im Umfang jeweils 140 Zeichen, sobald sich ein Kunde in der Nähe des Geschäfts befindet. Diese können beispielsweise über Gutschein-Aktionen zum Händler „gelockt“ werden. Der eine oder andere Impulskauf ist dann nicht ausgeschlossen.

Personalisierung steigert die Attraktivität

Paysmart funktioniert ohne Technik beim Händler und benötigt keine hinterlegte Kreditkarte. Kunde und Händler empfinden den eigentlichen Kaufakt als nahezu angenehmen Prozess, da die Suche nach dem Kleingeld entfällt, zudem der Gang zur Bank, um das Geld dort vorher abzuheben, bzw. – auf Händlerseite – einzuzahlen

Hinzu kommt eine äußerst persönliche Komponente: Der Kunde gibt den zu zahlenden Betrag in seine App ein und erhält vom Händler eine Prüfziffer. Diese ist mit zwei Symbolen verknüpft, beispielsweise einer Kaffeebohne und einem Croissant, wodurch jeder Händler seine persönliche Motivwelt erhält. Paysmart spielt beim Bezahlen die entsprechenden Symbole zurück. So kann der Händler die korrekte Abwicklung überprüfen, ohne selbst online gehen zu müssen – ein kleiner Plausch mit dem Kunden inbegriffen.

 So sieht die Zukunft des Mobile Payment aus

Damit nicht genug: In Zukunft könnte Mobile Payment mit dem Smartphone in vielen weiteren Anwendungsfällen präsent sein, wie z.B. Automatenzahlung, Ticketkauf, Online-Shopping, Reisebuchungen, etc. Vor allem werden sich, das zeigt die Studie „Pay your Way 2015“ des Payment Councils von 2012, nicht nur die Dienste durchsetzen, die Einfachheit, Verfügbarkeit und Geschwindigkeit garantieren. Auch und gerade in Zeiten, in denen der Wert und der Schutz der eigenen Daten an Gewicht gewonnen haben, spielen Sicherheit und Anonymität eine entscheidende Rolle.

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Autor:  Torsten Schubert

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2 Kommentare
  • Michaela Dirkes on 29. August 2014

    Für mich sind Online-Payment Lösungen wie die der Post die Zukunft des Bezahlens. Und wenn man bedenkt wie viele Menschen heute mit ihren Smartphones durch die Stadt laufen ist diese Zukunft wohlmöglich gar nicht so weit weg..
    Zwei Dinge würde ich aber gerne anmerken, die für mich elementar für ein Online-Bezahlsystem sind:
    1.) Der Datenschutz muss gesichert sein!
    Wenn ich lese, dass Unternehmen dem Kunden Kurznachrichten mit Angeboten zum Impulskauf schicken können, werde ich sofort hellhörig. Es muss mindestens die Option geben, dass man die Angebote z.B nach bestimmten Branchen filtern oder ganz ausstellen kann. Zudem muss in einem gewissen Rahmen auch kontrollierbar sein, welche Daten ich angeben will.
    2.) Die App und die Implementierung des Systems müssen kostenlos sein!
    Eine wirkliche Alternative zur Kartenzahlung kann nur entstehen, wenn es einen deutlichen Vorteil generiert. Meiner Meinung nach kann das nur der Kostenfaktor sein.

  • Thomas on 6. März 2015

    Das Interesse an Mobile Payment ist natürlich da, aber wie hier schon erwähnt, die Sicherheit der eigenen Daten spielen hier eine große Rolle. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass dies einige viele Nutzer davon abhält, darauf zurückzugreifen. In diesem Bereich muss sich einfach noch einiges ändern.

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